SIC Ticino Gebäude von aussen bei Nacht, mit eingeschaltetem Licht im Innenraum

Zutrittskontrollsystem, das einfach funktioniert

An einer Schule sollen Räume tagsüber offenstehen und abends zuverlässig gesichert sein. Für SIC Ticino, die Tessiner Sektion des Kaufmännischen Verbands in Bellinzona, hat Securiton eine Zutrittslösung realisiert, die den Alltag leiser macht, statt ihn zu verkomplizieren.

Ein gutes Zutrittskontrollsystem fällt niemandem auf. Genau das ist seine Aufgabe. Wer morgens einen Schulungsraum betritt, denkt an die nächste Lektion, nicht an Badges, Profile oder Türfallen. Damit das so bleibt, braucht es im Hintergrund eine Technik, die den Schul- und Kursbetrieb versteht und sich ihm anpasst.

Aufgrund der stark gewachsenen Kursaktivitäten von SIC Ticino nahm auch das Kommen und Gehen im Haus zu. Das bisherige System war somit nicht mehr ausreichend. Hinzu kommt, dass verschiedene Räumlichkeiten je nach Tageszeit öffnen und wieder schliessen müssen, ein Rhythmus, der die Verwaltung zunehmend forderte.

 

Zugang, der sich dem Betrieb anpasst

Am Kompetenzzentrum für Bildung und Beruf in Bellinzona ersetzte Securiton das bisherige Zutrittskontrollsystem durch eine badgebasierte Lösung. Das Herzstück bildet die Software SecuriGate Expert. Badgeleser an den Türen der Schulungsräume, in den Direktions- und Administrationsbüros und am Eingang übernehmen, was die bisherige Lösung nicht mehr leisten konnte. Heute genügt ein einziger Badge. Der Server bleibt in der Schweiz und wurde nahtlos eingebunden.

Der eigentliche Gewinn liegt jedoch nicht im Badge, sondern im Management dahinter. Zum ersten Mal verfügt SIC Ticino über ein Schulungsraum-Management. Zugangsrechte lassen sich pro Person und Raum vergeben, sodass Dozierende und täglich anwesende Mitarbeitende genau dorthin gelangen, wo sie hinmüssen. Der Toggle-Modus nimmt dem Personal zusätzlich eine wiederkehrende Sorge ab, jene Frage am Feierabend, ob man die richtige Tür wirklich abgeschlossen hat. Öffnet jemand am Morgen einen Raum, bleibt dieser tagsüber zugänglich, damit Kursteilnehmende ungehindert eintreten. Wird das Abschliessen am Abend vergessen, übernimmt das System und schliesst die Tür von selbst.

 

Ein Projekt, das nach der Übergabe weitergeht

Installation und Inbetriebnahme verliefen ohne Zwischenfälle, Termine und Budget hielten. Doch der Wert einer solchen Lösung zeigt sich weniger am Übergabetag als in den Monaten danach.

Knapp ein Jahr nach der Inbetriebnahme prüfte Securiton die Anlage im Rahmen eines internen Audits. Die zuständige Fachstelle wählt dafür jährlich Installationen aus und geht gemeinsam mit dem Kunden durch, ob alles wie gewünscht funktioniert. Der Kunde musste diese Prüfung nicht anstossen, sie gehört zum regulären Vorgehen. Auch hier war das Ergebnis erfreulich. Kurz darauf übernahm intern eine neue Person die Betreuung des Systems. Securiton schulte sie, wie es bei einem Personalwechsel zum Service gehört. So blieb das Wissen im Haus, auch als die Zuständigkeit wechselte. Die Rückmeldungen von Kundenseite fielen positiv aus, sowohl zur Anlage als auch zur Betreuung.

Am Ende steht kein spektakuläres Projekt, sondern ein unaufgeregtes: SIC Ticino hält die Räume im Griff, und ein System, das mitdenkt, wenn der Alltag es einmal vergisst.

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