Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW: Neuer Zutrittsstandard für fünf Standorte
Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist so verteilt wie die Region, die sie prägt, mit sechs Standorten und einem gemeinsamen Verwaltungsnetz. Für die Zutrittstechnik hiess das: Sie brauchte einen Standard, der überall funktioniert, unabhängig vom Hersteller.
Basel, Münchenstein, Muttenz, Olten, Windisch. An fünf Standorten der FHNW öffnen und schliessen sich täglich tausende Türen. Bis vor Kurzem taten sie das mit ViNet-Offline-Beschlägen, eine Technologie, die ihren besten Tag hinter sich hatte und stark an einen einzelnen Hersteller gebunden war. Neue Standorte oder Erweiterungen liessen sich damit nur mit Komponenten desselben Herstellers realisieren.
Koordiniert wurde das Projekt von der Geschäftsstelle Basel, nur eine kurze Strecke von den FHNW-Standorten entfernt.
Vom geschlossenen System zum offenen Standard
Die FHNW entschied sich deshalb für den Wechsel auf OSS, den Open Security Standard. Er funktioniert herstellerübergreifend und lässt sich mit unterschiedlichen Zutrittskontrollsystemen kombinieren. Gleichzeitig stellte die FHNW ihre Ausweise auf die moderne Advant-Technologie um. Das bedingte einen zweiten Schritt: Securiton machte die bestehenden Leser zunächst Advant-fähig und brachte sie danach auf den neuesten Technologiestandard. Der offene Standard schützt zugleich die Investition der FHNW: Wechselt dereinst ein Hersteller oder findet eine Systemerweiterung statt, bleibt die FHNW flexibel.
Zentral organisiert, lokal selbstständig
Die Zutrittsverwaltung ist zentral organisiert. Vor Ort behält aber jeder Standort seine eigene Verantwortung. Gebäudeverantwortliche verwalten ihre Zutrittsrechte je nach Berechtigungsstufe selbstständig. Rücksicht nahm das Projektteam auch auf den Hochschulbetrieb: Weil laufend Unterricht und Prüfungen stattfinden, verlegten Securiton und die FHNW die Umbauten wo möglich in die Semesterferien. An der Musik-Akademie Basel war das sogar zwingend. Nur während der Ferienzeit liessen sich die Räume anpassen, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Modernisierung mit Mehrwert
Das Projekt blieb im Budget, auch wenn sich die Projektdauer durch nötige Firmware-Anpassungen leicht verlängerte. Heute basiert die Zutrittslösung auf Advant-Technologie, dem OSS-Standard und einem aktuellen Sicherheitsniveau, das die frühere Prime-Technologie ablöst. Ereignisse der Offline-Beschläge lassen sich zudem zurück ins Zutrittssystem übertragen, was die Nachvollziehbarkeit verbessert.
Die FHNW zeigt sich mit der neuen Lösung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit läuft partnerschaftlich weiter, fast im Wochentakt kommen neue Erweiterungen hinzu, und gemeinsam mit Securiton sind bereits weitere Ausbauschritte in Planung.
Fünf Standorte, ein Standard. Und noch lange nicht die letzte Tür.
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